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Mercedes setzt trotz geringerer Marge alles auf die Elektro-S-Klasse

Die Elektro-S-Klasse mit dem Namen EQS soll nicht weniger als die Zukunft des Traditionsherstellers sichern. Konzernchef Ola Källenius betonte, dass Mercedes die „führende Position“ bei Elektroantrieben und Fahrzeug-Software anstrebt. Am Donnerstag dem 15. April präsentiert der DAX-Konzern das neue Modell.

Erst unlängst kommunizierten die Stuttgarter, dass Mercedes-Benz aus dem Stand heraus „vernünftige Renditen“ mit dem EQS erzielen will. Allerdings werde der Gewinn geringer als bei einem vergleichbaren Gewinner sein. Die Kosten für das E-Fahrzeug seien schlichtweg höher, so Daimler-Chef Källenius gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Schritt nach vorn

Nach Källenius gebe es bisher kein vergleichbares Produkt, es handle sich bei dem EQS um „das erste elektrische Auto in dieser Größenordnung„. Den Vorabberichten zufolge soll das Model ab etwa 100.000 Euro erhältlich sein.

Indes drückt Daimler bei der Elektromobilität immer stärker aufs Gaspedal, und folgt hiermit auch den Mitbewerbern Volkswagen, Tesla & Co. Spätestens im Jahr 2039 möchte der Konzern nur noch Elektroautos verkaufen, wobei Källenius in den Raum stellte, dass der Umstieg auch schneller erfolgen könne.

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer ist der Auffassung, dass es sich beim Mercedes EQS um die „bedeutendste Mercedes-Neuvorstellung der letzten 10 Jahre“ handelt. Ob das Auto ein Erfolg wird, das wird sich zwar erst noch herausstellen müssen. An der Börse werden die E-Ambitionen des Herstellers allerdings positiv gewertet.

Daimler Aktien Kursentwicklung im Überblick

Binnen des letzten Monats stieg der Preis der Daimler Aktien um 3,9 Prozent. Im 365-Tages-Rückblick schlägt der Zugewinn sogar mit 151 Prozent zu Buche. Noch gegen Jahresende sollen Anleger wieder Mercedes Aktien kaufen können. Der Daimler-Konzern strebt eine Aufspaltung an.

Bild von Herbert Aust auf Pixabay

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