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Milliardär und Vertrauter von Warren Buffet „hasst den Bitcoin-Erfolg“, auch Neo-Broker bekommen ihr Fett weg

Charles Munger, langjähriger Weggefährte von Warren Buffet, äußerte, dass er den Bitcoin-Erfolg „natürlich hasse„. Diese drastischen Worte wählte er bei der virtuellen Hauptversammlung der Investmentfirma Berkshire Hathaway. Buffet wiederum hielt sich indes mehr zurück, doch noch vor 3 Jahren bezeichnete er den Bitcoin als „Rattengift hoch zwei„. Online-Broker stehen bei den beiden genannten Star-Investoren ebenfalls nicht hoch im Kurs.

Munger lieferte auch Gründe für seine Aversion gegenüber Bitcoin: „Ich kann eine Währung, die für Kidnapper und Erpresser so nützlich ist, nicht begrüßen. Die ganze Entwicklung ist abscheulich„, so seine streitbare Einschätzung.

Die Hauptversammlung fand am Samstag zum zweiten Mal in Folge nur virtuell statt. Vor der Pandemie pilgerten bis zu 40.000 Aktionäre nach Omaha, um der Hauptversammlung beizuwohnen, welche von einigen als „Woodstock für Kapitalisten“ bezeichnet wird.

Viel Optimismus

Warren Buffet äußerte sich ob der aktuellen Entwicklung zuversichtlich. So sei die Wirtschaft durch „außerordentliche Maßnahmen“ gerettet worden, so seine Auffassung. Die Geschäfte würden nun in einigen Bereichen wieder sehr gut anlaufen.

Aktuell beläuft sich der Barbestand von Berkshire Hathaway auf 145,4 Milliarden US-Dollar. Die Suche nach guten Übernahmekandidaten gestalte sich allerdings als sehr schwierig, nicht zuletzt deshalb, weil die Unternehmensbewertungen sehr hoch seien.

Casino-Mentalität

Berkshire-Chef Buffet konstatiert, dass der Zock-Impuls auf dem Börsenparkett nie größer war, als heute. Dies läge nicht zuletzt an den Neo-Brokern, über welche Trades von Aktien, ETFs, Kryptowährungen & Co. in sekundenschnelle abgewickelt werden können. Allerdings warnt er auch, dass die Stimmung schnell drehen könne.

Bild von Buffik auf Pixabay

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