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Krypto-Hardware: Samsung entwickelt Chip und Intel liefert Miner aus

Durch harsche Kritik verschiedener Politiker und die umstrittene MiCA-Verordnung wurde es zuletzt immer stiller um die Mining-Branche. Jetzt vermeldeten gleich zwei Unternehmen jedoch technologische Fortschritte. Der Mega-Konzern Samsung entwickelt Bitcoin-Mining Chips und Intel liefert die neuen ASIC Mining-Geräte aus. Schon im Februar gab der Chip-Hersteller ein Statement dazu ab.

Samsung-Chips sollen 45 % weniger Strom verbrauchen

Berichten zufolge arbeitet Samsung an einem hochmodernen 3-Nanometer-Chip. Bei der Entwicklung werden Nanoblätter verwendet, die die Energieeffizienz maximieren sollen. Zusammen mit den ASIC-Geräten soll der Stromverbrauch um bis zu 45 % reduziert werden. Gleichzeitig würde, wie Samsung in einer Pressemitteilung erklärt, die Mining-Geschwindigkeit verbessert werden, sodass neue Blöcke 23 % schneller gefunden werden. Mit der zweiten Generation des 3-nm-Chips sollen weitere Änderungen vorgenommen werden, die die Performance sogar noch verbessern würden.

ASIC-Geräte Blockscale in Lieferung

Wie der Executive Vice President und General Manager für die Accelerated Computing Systems and Graphics Group bei Intel, Raja Koduri, auf Twitter bekannt gab, hat Intel mit der Auslieferung der ersten ASIC Mining-Geräte begonnen.

„Das Intel AXG Custom Compute Team liefert jetzt den Blockscale ASIC aus! Das erste Produkt wird immer unvergesslich sein, herzlichen Glückwunsch Team“, schreibt er am Mittwoch. Abnehmer des Blockscale ASIC sind die Mining-Unternehmen Argo Blockchain, Hive Blockchain und Griid. Allerdings bleibt die Branche aktuell ein gefährliches Pflaster für Investments. Durch die aktuelle Marktphase entsteht Unsicherheit, die viele Miner zum Verkauf ihrer Erlöse zwingt. Es bleibt also abzuwarten, ob die Intel-Hardware zum Verkaufsschlager werden kann.

Foto von Slejven Djurakovic

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