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Krypto-Handy für 1000 US-Dollar: Verkalkuliert sich Solana?

In einer Mitteilung vom Donnerstag erklärte Solana Labs die Entwicklung eines Web3-fähigen, mit der Solana-Blockchain verbundenes Smartphones. Mit diesem soll es Nutzern möglich sein, leichter mit Kryptowährungen und NFTs zu handeln. Außerdem soll es einen eingebauten Seed-Vault geben, der Passwörter und Recovery-Wörter sicher verwahrt. Investoren fragen sich jedoch, ob dieses Projekt angesichts der Blockchain-Probleme im Vordergrund stehen sollte.

Saga verbindet Blockchain mit Smartphone

„Fast 7 Milliarden Menschen auf der Welt nutzen Smartphones und mehr als 100 Millionen Menschen besitzen digitale Vermögenswerte – und beide Zahlen werden weiter steigen“, so SOL Mitgründer Anatoly Yakovenko. Demnach soll das Smartphone, das Saga heißen wird, einen „neuen Standard für das Web3-Erlebnis auf dem Handy setzen.“

Das mobile Endgerät von Solana soll schon Anfang 2023 erhältlich sein, 1000 US-Dollar kosten und sogar mit einem iPhone 13 Pro Max vergleichbar sein, dem aktuellen High-End-Gerät überhaupt. Mit einem fast 7 Zoll großen Bildschirm, 12 GB RAM und 512 GB Speicherkapazität bietet Saga einiges an Potenzial. Zudem ist der Seed-Vault eine Mischung aus Hot- und Cold-wallet, auf dem man seine Passwörter und Seed-Phrasen speichern kann.

Frage der Priorität: Blockchain oder Mobile Device

In der Mitteilung wirbt Yakovenko mit der „leistungsstärksten Blockchain der Welt.“ Zuspruch erhält das Projekt eher mäßig, die Kritik überwiegt. „Wie wäre es, wenn Sie sich darauf konzentrieren, Ihre Blockchain am Laufen zu halten“, stichelt ein User auf Twitter. Berechtigte Kritik, die auf die Netzwerkausfälle der letzten Monate anspielt – Handelskontor-News berichtete. Investoren sollten anstatt eines Einmalinvestments in Solana eher eine Anlage in Krypto ETFs in Betracht ziehen.

 

 

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