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Europäische Union einigt sich auf Verschärfung des Klimaziels

Die Europäische Union einigte sich nun endgültig auf eine Verschärfung des Klimaziels für 2030. Bis zu besagtem Jahr sollen die Treibhausgase der EU um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 gesenkt werden. Dies teilten Vertreter des Europäischen Parlaments sowie des Rats am Mittwochmorgen mit. Bis dato galt ein Ziel von Minus 40 Prozent.

EU-Kommissionsvize Frans Timmermans spricht auf Twitter gar von einem „guten Tag für die Menschen und den Planeten„. Ungeachtet der nun selbstbewusst vorgetragenen Äußerungen: die Verhandlungen waren durchaus zäh. So akzeptierten die Unterhändler des Europaparlaments jene Marke erst nach einer 15-stündigen Debatte. Das EU-Parlament hatte ursprünglich eine Senkung der Klimagase um 60 Prozent gefordert, zudem schärfere Berechnungsmethoden.

Neugründung

Durchsetzen konnte sich das Parlament indes bei der Gründung eines Klimarats. Dieser soll aus 15 Experten bestehen, welche wiederum die Umsetzung der Ziele begleiten.

Angesichts der Kompromisse zeigen sich vor allen Dingen die Grünen enttäuscht. Der Europaabgeordnete Michael Bloss spricht gar davon, dass die Europäische Union mit diesem Ziel ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz verliere.

Am kommenden Freitag tagen die Vereinigten Staaten unter Federführung von US-Präsident Joe Biden auf einem Klimagipfel. Es wird erwartet, dass auch jenseits des Atlantiks ein ehrgeiziges Klimaziel vereinbart wird.

Nachhaltigkeit im Fokus

Auch auf dem Börsenparkett erfreut sich das Thema Ökologie großer Beliebtheit. Nach wie vor wollen viele Anleger nachhaltige Aktien kaufen. Heißbegehrt sind beispielsweise Wertpapiere aus dem Bereich Elektromobilität, allen voran Tesla, aber auch Wasserstoff Aktien und Anteile von Solar- und Windkraftunternehmen.

Bild von Free-Photos auf Pixabay

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