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„Es ist utopisch zu glauben, dass die batteriegestützte Elektromobilität die alleinige Lösung sein wird“

Nach der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm wird Wasserstoff in der Mobilität künftige eine wesentliche Rolle spielen. Es sei daher falsch, einzig und allein auf die Elektromobilität zu setzen, wie sie gegenüber der Deutschen Presse Agentur mitteilte. In den vergangenen Wochen mehrten sich Berichte darüber, dass die deutschen Autobauer nicht mehr auf Wasserstoff als Antriebsart setzen wollen.

Grimm sagte, dass die Wasserstofftechnik vor allen Dingen im Schwerlastbereich früh effizient eingesetzt werden könne. Ziel müsse es daher sein, ein Tankstellennetz für Wasserstofffahrzeuge zu bauen.

Nachhaltigkeit

Ferner betont die Nürnberger Volkswirtschaftsprofessorin, dass die CO2-Emissionen im Lastverkehr seit 1990 nicht gesunken, sondern gestiegen sind. Es gelte, den Trend umzukehren. Die Elektrifizierung im Lastwagenbereich gehe aber aufgrund des Reichweitenproblems nicht über die Batterietechnik.

Die Professorin appelliert an die deutschen Traditionshersteller VW, Mercedes & Co.: es sei unklug, die bereits vorhandenen Fähigkeiten beim Thema Wasserstoff leichtfertig aufzugeben. Sie ist überzeugt davon, dass die Nachfrage langfristig deutlich steigt. „Ein Verzicht auf den schnellen Hochlauf von Wasserstoff würde bedeuten, wichtige Exportmärkte aufs Spiel zu setzen – denn deutsche Unternehmen sind exzellent aufgestellt, Schlüsselkomponenten für die Wasserstoffwirtschaft zu produzieren, wie Fahrzeuge, Brennstoffzellen, Logistik- und Tankstelleninfrastruktur„.

Goldene Zeiten

Im Moment scheinen die deutschen Autohersteller einiges richtig zu machen – zumindest die Börsianer sind dieser Auffassung. Die Corona-Tiefs sind längst überwunden, die E-Offensive wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. Hier die Kursentwicklung von VW, Daimler und BMW im 12-Monats-Rückblick:

Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

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