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10-Jahres-Rückblick: Nachhaltige Aktien bringen höhere Renditen

Öl,- Gas und Kohleaktien waren von 2011 bis 2020 weniger gewinnbringend, als Wertpapiere aus dem Bereich erneuerbare Energien. Dies errechnete die Londoner Initiative Carbon Tracker. Nichtsdestotrotz investierten die Anleger deutlich mehr Kapital in den konventionellen Energiesektor. Allerdings zeichnet sich jüngst eine Trendwende ab.

Im vergangenen November war gemäß der „Quirin Privatbank“ 14,7 Prozent des Kapitals nachhaltig angelegt. Bis zum Jahr 2025 könnte der Wert auf rund 38 Prozent ansteigen, wie das Geldinstitut prognostiziert. Immer mehr Anleger wollen grüne Aktien kaufen, und setzen den Wunsch auch in die Realität um. Dies hängt nicht zuletzt mit der Einsicht vieler Marktteilnehmer zusammen, dergestalt, dass sich Ökologie und Rendite keineswegs ausschließen, im Gegenteil.

Kontroverse Diskussionen

Großer Beliebtheit unter Investoren erfreut sich unter anderem der iShares Global Clean Energy ETF. Binnen des letzten Jahres stieg der Kurs um satte 111,2 Prozent. In den letzten Monaten mussten Anleger allerdings eine Korrektur hinnehmen.

Dass nachhaltige Unternehmen mittel- bis langfristig große Wachstumschancen haben, hierin sind sich die meisten einig. Kontrovers diskutiert wird indes, ob der jüngste Aktientrend zu einer temporären Überbewertung geführt hat. Wertpapiere aus den Bereichen Solar,- Wind und Wasserstoff zählten zu den Highflyern im vergangenen Börsenjahr.

Bild von 政徳 吉田 auf Pixabay

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