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Teslas Bitcoin-Verkauf spaltet Kryptoszene

Tesla verkaufte einen Teil der im Januar erworbenen Bitcoins, und strich hiermit einen Gewinn in Höhe von mehr als 100 Millionen US-Dollar ein. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Zahlenwerk des E-Pioniers hervor.

Die Kritik kommt indes aus unterschiedlichen Lagern: während einige Marktbeobachter der Auffassung sind, dass Tesla hiermit das Ergebnis und die Wachstumsstory aufhübscht, macht der Verkauf einige aus der Kryptoszene ebenfalls stutzig. Der Vorwurf: Tesla ist gar nicht bullish gegenüber BTC, sondern möchte kurzfristig Gewinne einfahren.

Das Wachstum von Tesla

Der Autobauer erreichte zum siebten Mal in Folge die Gewinnzone. Im ersten Quartal verdiente das Unternehmen unterm Strich 362 Millionen Euro. Ohne den Verkauf von Abgaszertifikaten sowie dem Handel der Kryptowährung Bitcoin sähe das Ergebnis allerdings deutlich anders aus. Mit dem Abgaszertifikatshandel setzte Tesla 518 Millionen Dollar um.

„Handelsblatt“-Redakteur Thomas Jahn sieht in dem Bitcoin-Verkauf seitens Teslas ein „gefährliches Signal„. Dieser könnte dem Vertrauen der Anleger abträglich sein.

Konzernlenker Elon Musk erklärte unterdessen auf Twitter, dass er keine seiner privaten Bitcoins verkauft habe. Lediglich Tesla, allerdings nur 10 % seiner Bestände: „Im Wesentlichen, um die Liquidität von Bitcoin als Alternative zum Falten von Bargeld in der Bilanz zu beweisen„, so seine Argumentation.

Tesla Aktien Kursentwicklung im Überblick

Binnen der letzten Woche sank der Tesla Börsenwert um 1,8 Prozent. Deutlich anders sieht es bei einem weiter gefassten Zeitraum aus. Binnen des letzten Monats kletterten die Tesla Aktien um 13,9 Prozent nach oben.

Bild von Pete auf Pixabay

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