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Tesla-Chef Elon Musk wird zum Problem für Shortseller

In den letzten Tagen sorgte die Tatsache für Furore, dass sich unzählige Kleinanleger in sozialen Medien abstimmen, um gezielt Kurse von Aktien zu befeuern, welche von Hedgefonds geshortet werden. Anbieter wie Trade Republic stoppten sogar temporär den Handel. Der illustre Tesla-Chef Elon Musk wiederum sympathisiert mit den Privatanlegern.

Der reichste Mensch der Welt steht auf der Seite des „kleinen Mannes„, wie das Manager-Magazin titelte. Mit einzelnen Tweets feuerte er die ohnehin schon aufgeheizte Stimmung an. Unmittelbar nach seinen Äußerungen legte beispielsweise der Gamestop Aktienkurs nochmals beträchtlich nach. Auch die jüngste Bitcoin-Rallye erfuhr durch seine Tweets einen Aufwind.

Die Frage nach dem Warum

Gemäß dem Manager-Magazin hat Musk bereits seit „Jahren seine eigene Fehde mit den Leerverkäufern der Wall Street„. Die aktuelle Situation biete sich also geradezu an, um den wenig geliebten Gegnern eins auszuwischen.

Die Tesla Aktien werden von zahlreichen Hedgefonds und Großanleger kritisch gesehen. Sie sind ein beliebtes Ziel von Shortsellern, die hiermit allerdings bis dato kein glückliches Händchen bewiesen. So machten diese mit Wetten auf sinkende Verluste teilweise Verluste von bis zu 8,4 Milliarden Dollar.

Tesla Aktien Kursentwicklung im Überblick

Binnen des letzten Jahres legten die Wertpapiere des E-Pioniers 519 Prozent an Wert zu. Im 6-Monats-Rückblick schlägt der Zugewinn mit 156,8 Prozent zu Buche – wahrlich keine guten Zeiten für Shortseller.

Die Aktien sind nicht zuletzt deshalb beliebt, weil viele Marktexperten der Auffassung sind, dass die klimapolitischen Herausforderungen einen Wandel in der Mobilität bedürfen. Aus eben jenem Grund sind auch Wasserstoff Aktien zunehmend gefragt. Immer mehr Anleger möchten beispielsweise Nel ASA Aktien kaufen, und setzen diesen Wunsch auch in die Tat um – die Kursentwicklung gibt Zeugnis davon ab.

Bild von Veer Chudasama auf Pixabay

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