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Studie: Cannabis bereits vor 12.000 Jahren im Nordwesten Chinas angebaut

Die Cannabis-Pflanze hat ihren Ursprung in Ostasien, genauer gesagt aus der zentral-chinesischen Provinz Qinghai. Dort wurde Cannabis bereits vor 12.000 Jahren domestiziert, wie Forscher der Universität Lausanne nun herausgefunden haben. Allerdings sei die ursprüngliche Form von Cannabis sativa möglicherweise bereits ausgestorben.

Die heutigen Sorten wiederum seien das Ergebnis einer vor etwa 4.000 Jahren begonnenen selektiven Züchtung. Somit gehört die Hanfpflanze zu den ältesten Kulturpflanzen des Menschen.

Im Rahmen der Erhebung untersuchten die Wissenschaftler das Genom von 110 Sorten der Hanfpflanze, welche von einem einzigen Genpool abstammen.

Relikt aus der frühen Geschichte

Der Studie zufolge ist die Hanfpflanze neben Weizen und Gerste eine der ersten Arten, welche der Mensch kultiviert hat. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Pflanzenteile damals zur Faser- und Speiseöl-Herstellung genutzt wurde, allerdings kam sie womöglich auch als Therapeutikum oder Droge zum Einsatz. Im Jahr 2019 fanden Forscher ein 2.500 Jahre altes Räuchergefäß mit eindeutigen Cannabis-Spuren.

Im Laufe der Zeit wurde Cannabis als Rauschmittel in zahlreiche Staaten und Regionen verboten. In den vergangenen Jahren zeigt sich wieder eine Tendenz zur Legalisierung respektive Entkriminalisierung. Vorreiter hierbei sind unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika.

Cannabis Aktien Entwicklung

Aufgrund der Legalisierungsbestrebungen kam es auch auf dem Börsenparkett zu einer Rallye. Ähnlich wie Wasserstoff Aktien erfreuen sich Cannabis Aktien extrem großer Beliebtheit unter risikofreudigen Anlegern.

Bild von NickyPe auf Pixabay

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