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FDP setzt sich für kontrollierte Freigabe von Cannabis ein

Die FDP plädiert für die kontrollierte Freigabe von Cannabis. Dies geht aus dem am Dienstag vorgelegten Programmentwurf der Freien Demokraten hervor. Besitz und Konsum soll für volljährige Bundesbürger erlaubt werden.

Ferner strebt die Partei eine Besteuerung wie bei Zigaretten an. So könnten jährlich bis zu einer Milliarde Euro eingenommen werden, wie es in dem Entwurf heißt. Dieses Geld wiederum soll für Prävention, Suchtbehandlung sowie Beratung eingesetzt werden.

Nach Auffassung der FDP kriminalisiert das bestehende Verbot Cannabis-Konsumenten, was wiederum Polizeiressourcen binde. Außerdem sei durch den Kontakt zu Dealern der Einstieg zu härteren Drogen erleichtert.

Wahlkampf mit Cannabis

Neben der FDP befürworten auch die Grünen, SPD sowie Linke eine Cannabis-Legalisierung. Politikwissenschaftler Maximilian Wieczoreck spricht unterdessen davon, dass das Thema der Legalisierung respektive Entkriminalisierung zu einem Wahlkampfthema werden könnte.

Bei einem Blick über den Tellerrand zeigt sich, dass immer mehr Staaten Richtung Legalisierung schreiten. Unlängst erlaubte Mexiko den Besitz und Kauf von Marihuana. Der Schritt erfolgte unter anderem deshalb, um der organisierten Kriminalität einen Einkommenshahn abzudrehen. Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika steigt der Anteil der Befürworter einer Entkriminalisierung.

Entwicklung auf dem Börsenparkett

Während Marihuana-Wertpapiere in den vergangenen 2 Jahren teilweise unter dem Radar vieler Anleger liefen, wollen inzwischen wieder deutlich mehr Investoren Cannabis Aktien kaufen. Insbesondere auf Smartphone-Brokern wie Trade Republic oder eToro erfreuen sich jene Beteiligungen größter Beliebtheit. Ob die Rallye nachhaltig ist, wird sich zwar erst noch zeigen müssen – doch zumindest die politischen Akteure scheinen einer Legalisierung immer aufgeschlossener gegenüber zu sein.

Bild von Kevin Schneider auf Pixabay

Bild von John Miller auf Pixabay

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