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E-Commerce-Trend: Investitionen in Lebensmittel-Lieferdienste mit deutlichem Anstieg

Im vergangenen Jahr wurden 32 Prozent mehr Gelder in Lebensmittellieferdienste investiert, als noch 2019. Insgesamt ist die Branche im Aufwind, wenngleich die Deutschen jenen Bestellungen im Internet gegenüber noch vergleichsweise skeptisch zu sein scheinen. Das Finanzportal „Block-Builders“ fasste wichtige Ergebnisse und Entwicklungen rund um den Online-Trend in puncto Lebensmittel in einer Erhebung zusammen.

Demnach bestellten im vergangenen Corona-Krisenjahr 21 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal Lebensmittel im Internet. Damit rangiert Deutschland auf einem niedrigen Niveau. Zum Vergleich: Im Vereinten Königreich waren es 45 Prozent, in Spanien und Schweden 36 bzw. 35 Prozent.

Wachsender Markt

Doch wenngleich das Gros der Verbraucher Lebensmittel noch im Einzelhandel einkauft, scheint vieles dafürzusprechen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, ehe die Digitalisierung auch in dieser Branche durchschlägt – man denke nur an Online-Händler, Online-Banken, oder auch Online-Broker wie Trade Republic & Co.

Insgesamt wächst der Lebensmittelhandel weiter, nicht nur in Online-Bereichen. Wurden im Jahr 2019 in Deutschland noch 180 Milliarden Euro umgesetzt, sollen es 2025 bereits 220 Milliarden Euro sein. Angesichts des Wachstums und der noch geringen Online-Marktdurchdringung überrascht es wenig, dass immer mehr Investoren auf den Zug aufspringen, und beispielsweise in jene Aktien investieren.

Konkurrenzdruck

Während sich bei Essenslieferungen bereits Branchenführer wie Delivery Hero oder Lieferando abzeichnen, sieht es bei Lebensmittel-Lieferdiensten noch anders aus. Branchenvertreter wie Flink oder Gorillas sind zwar bereits auf dem Markt, agieren jedoch in einigen Belangen noch weitestgehend unter dem Radar, nicht zuletzt deshalb, weil sie befürchten, von Mitbewerbern kopiert zu werden.

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

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