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Cannabis-Legalisierung: Konträre Positionen von Olaf Scholz und Armin Laschet

Trotz ähnlicher persönlicher Überzeugungen äußerten sich die beiden Kanzlerkandidaten Scholz (SPD) und Laschet (CDU) zuletzt unterschiedlich zum Thema Cannabis-Legalisierung. Während der SPD-Kandidat die Erprobung einer „regulierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene in Modellprojekten“ für sinnvoll hält, mahnt Laschet bei einer möglichen Legalisierung zur Vorsicht.

Scholz behauptet, persönlich noch nie „gekifft“ zu haben, generell sei der Cannabis-Konsum „keine gesunde Sache„. Dass er Modellprojekte dennoch für sinnvoll hält, hängt damit zusammen, dass Verbote und Kriminalisierung den Konsum nicht gesenkt hätten. Außerdem solle der Besitz kleiner Mengen von Cannabis nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.

Armin Laschet stützt sich unterdessen auf das Narrativ von Cannabis als Einstiegsdroge. Er kenne selbst Menschen, die mit leichten Drogen begonnen hätten, „und die danach richtig drogensüchtig und ganz krank geworden sind„.

Cannabis Aktien im Aufwind?

In der Bewertung der Droge scheinen sich die Kandidaten verhältnismäßig einig zu sein, anders jedoch bei den hieraus gezogenen Konsequenzen. Ob Scholz eine Legalisierung indes vorantreiben würde, das scheint fraglich respektive abhängig von der Koalitionsbildung.

Anders als die SPD sowie CDU/CSU sprechen sich Bündnis90/Die Grünen sowie die FDP bereits seit langem für eine Entkriminalisierung bzw. Legalisierung aus. Der Industrie könnte dies zum Vorteil gereichen: zum Wohl all jener, die in Cannabis Aktien investieren.

Bild von Terre Di Cannabis auf Pixabay

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