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Bitcoin Händler muss wegen außerbörslichem Handel ins Gefängnis

Alexander Hopkins, besser bekannt unter seinem Twitter Namen Rizzn, muss laut eigenen Angaben für mindestens 15 Monate in Haft. Der sogenannte „Bitcoin Doctor“ tauschte mit Privatpersonen USD gegen Bitcoin und das unter dem Radar des Fiskus.

Handel an der Ladentheke

Hopkins führte ein eigenes Geschäft namens „Over the Counter“, was im Deutschen so viel wie „über die Ladentheke“ bedeutet. Er handelt dabei um außerbörsliches Trading mit Kryptowährungen.

Diese Abwicklungen schützen die Händler vor Preisschwankungen der Kurse, außerdem können sie so Bargeld in Kryptowährung wechseln. So handelte Hopkins auch mit einem Kunden, der gestohlenes Bargeld zu Bitcoin tauschen wollte.

Nachdem der ganze Handel herausgekommen war, wurde gegen Hopkins wegen Beihilfe ermittelt. Dabei stürmte das FBI die Wohnung des Händlers und beschlagnahmt sämtliche Geräte.

Hopkins gibt sich unwissend

Das Bitcoin-Handelsgeschäft von Hopkins ist bei FinCen gemeldet. Somit sorgt er eigentlich mit für präventive Maßnahmen gegen die Finanzkriminalität. Auch ein Anwalt hat das Geschäft angeblich auf Konformität geprüft.

Hopkins sei nach eigenen Aussagen nicht klar gewesen, dass er mit einem Bitcoin Betrüger gehandelt hat. Das FBI beharrt jedoch auf eine Mittäterschaft, auch seine Frau steht im Verdacht, davon zu wissen. Um seine Frau zu schützen, entschied Hopkins sich dafür, trotz seiner Registrierungen, einen unangemeldeten Kryptohandel zu gestehen. Er äußert sich auf Twitter zu der bevorstehenden Haft und sagt, das Ganze wäre ein Beweis für den „übergreifenden Krieg des Staates gegen die Privatsphäre“.

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