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Bitcoin-Analyst beschuldigt Krypto-Legende Michael Saylor: Investment-Betrüger

Am 22. April wurde dem Bitcoin-Enthusiasten Micheal Saylor vorgeworfen, ein Investment-Betrüger zu sein. Die Anschuldigung traf Mr. Whale, ein beliebter Krypto-Analyst, in einem Beitrag auf Medium.com – Saylor würde absichtliche Täuschung und Fehlinformationen zu den Bitcoin-Investments seines Unternehmens betreiben. Die Überschrift des besagten Artikels, der immerhin schon von 3000 Personen gelesen wurde – „Michael Saylor is Secretly Selling His Bitcoin and Doesn’t Want You To Know.“

Zweitgrößter Bitcoin-Halter MicroStrategy mit heimlichem Abverkauf

Wie der Analyseplattform Buy Bitcoin Woldwide zu entnehmen ist, ist die Aktiengesellschaft MicroStrategy der weltweit zweitgrößte Bitcoin-Halter nach Satoshi Nakamoto, dem Gründer der ersten Kryptowährung. Sollte Saylor den heimlichen Verkauf von Bitcoin veranlasst haben, würde sich das nicht nur extrem bärisch auf den Markt auswirken, der CEO würde sich zudem strafbar machen, indem er die SEC-Meldepflicht beim Verkauf umgeht.

Im Artikel greift Mr. Whale diese Theorie auf und berichtet von einer Haltungsänderung Saylors, der nach einigen negativen Tweets in der Vergangenheit wohl auf das enorme Hype-Potenzial Bitcoins aufmerksam geworden sei. Doch wie solle dieser Bitcoin Betrug aussehen? Wie im weiteren Verlauf deutlich gemacht wird, sollen große Bitcoin-Bestände an ein Subunternehmen (Microstrategy LLC) überführt worden sein. Schlussendlich wird der Verkauf von Bitcoin in Höhe von 315 Millionen US-Dollar auf den Kryptobörsen Coinbase und OKex angeprangert.

Saylor mit krimineller Historie

Ein Vergleich zieht der Verfasser mit den früheren Machenschaften Saylors, der schon Anfang der 2000er des absichtlichen Betruges bezichtigt wurde. Die SEC fand damals Unschlüssigkeit in der Firmenbilanz, woraufhin die Aktie um 99,9 Prozentpunkte verlor.

Michael Saylor äußerte sich zu den schwerwiegenden Anschuldigungen über Twitter und teilte mit, dass sämtliche Änderungen an der Bitcoin Strategie seines Unternehmens an die SEC kommuniziert werden würden.

 

 

2 Kommentare

  1. David David Juni 22, 2022

    Hi Raphael,

    wie siehst du das Thema? Bin ja gespannt, wie Microstrategy mittelfristig mit der BTC Position weiter macht…

    LG,
    David

    • Raphael Schleuning Raphael Schleuning Autor des Beitrages | Juni 25, 2022

      Hallo David, die Bewegungen innerhalb des Marktes sind meines Erachtens erheblich von Kräften gesteuert, die nichts mehr mit dem Kleinanleger zu tun haben. Bitcoin bleibt ein enormes Risiko-Investment. Wie ein Unternehmen wie MicroStrategy oder auch Länder wie El Salvador hier mit großen Positionen hantieren ist schon abenteuerlich. Man sieht es natürlich in erster Linie in Bärenmärkten. Saylor ist ein großer Krypto-Anhänger, was jedoch, wenn sich eines Tages der MicroStrategy Vorstand anders zusammensetzt? Es wäre nur vernünftig, den Anteil an BTC zumindest abzubauen. Sollte sich der BTC Preis noch einigermaßen solide halten können, wird der Konzern jedoch auf seinen Beständen sitzenbleiben. Ab Werten von etwa 3.500 US$ wäre man aber womöglich zum Verkauf gezwungen: https://www.coindesk.com/markets/2022/06/13/michael-saylors-microstrategy-leads-plunge-in-crypto-related-stocks/

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