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Biontech mit Optimismus: Wirksamkeit des Vakzins bei Omikron gegeben & neuartige Krebsmedikamente wohl schon 2023

Biontech-Chef Ugur Sahin glaubt, dass der aktuelle Corona-Impfstoff auch gegen die Omikron-Variante hilft. Mitbewerber und Moderna-Chef Stéphane Bancel äußerte erst unlängst Zweifel an der Wirksamkeit der jetzigen mRNA-Impfstoffe.

Auch in anderer Hinsicht sorgt Biontech für erfreuliche Nachrichten. So feierte die Biontech-Spitze zusammen mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz Richtfest – allerdings nicht für eine neue Produktionsanlage für Covid-Impstoffe. Vielmehr sollen dort ab 2023 500 Biontech-Beschäftigte etwa 10.000 Arzneimittel im Jahr herstellen, namentlich individuell maßgeschneiderte Immuntherapien für Krebspatienten.

Die Gründer sprechen dabei von der „ersten Anlage ihrer Art weltweit„. Eine Reihe von Krebs-Vakzinen werde dieser Tage bereits an Patienten erprobt, wobei Substanzen zur Behandlung von Dickdarmkrebs und Schwarzem Hautkrebs am weitesten seien.

Biontech geht Wagnis ein

Noch sei allerdings alles andere als klar, dass die Therapie einerseits einen durchschlagenden Erfolg hat, und andererseits, ob diese überhaupt zugelassen wird. „Falls wir damit Erfolg haben, wollen wir sie am ersten Tag nach der Zulassung produzieren können„, so Sahin.

Das Wagnis scheint sich Biontech allerdings durchaus leisten zu können. Der durchschlagende Erfolg des Covid-Impfstoffes spült Geld in die Kassen des Unternehmens – Geld, welches nicht nur dem Konzern, sondern womöglich auch Millionen von Menschen zugutekommt, zumal, wenn es auch bei der Krebstherapie weitere Meilensteine geben sollte. Wer Biontech Aktien kaufen möchte, der scheint allen Risiken zum Trotz durchaus Grund zum Optimismus zu haben.

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