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Betrugsverdacht – Squid Game Token bricht über Nacht ein und ist nichts mehr wert

Der Token zur koreanischen Netflix-Serie „Squid Game“, der letzte Woche noch Schlagzeilen mit einer Kursexplosion von fast 12.000 % machte, stand schon durch Probleme beim Verkauf in der Kritik. Da die Betrugsvorwürfe jetzt lauter wurden, kollabierte der Preis des Coins und lässt Anleger mit leeren Händen dastehen.

SQUID wertlos nach einer Nacht

Während ein SQUID letzten Dienstag noch weniger als einen Cent kostete, erreichte die Kryptowährung daraufhin Kurse von über 16 USD, mit enormen Hoffnungen für Anlegern. Durch die Vorwürfe eines „Rug Pull“ kollabierte der Preis gestern und wird momentan mit 0,003 USD angegeben. Somit fiel der Preis um 99,99 % und lässt Anleger jetzt mit leeren Händen dastehen. Zuvor war auf Coinmarketcap.com bereits ein Banner mit einer Warnung vor einem Investment zu finden.

Ein „Rug Pull“ beschreibt eine Betrugstechnik, in der Entwickler einen Coin verkaufen, den Handel anschließend unterbinden und sich mit dem eingenommenen Geld absetzten. Der Website Gizmodo zu Folge, konnten hier die Betrüger 3,3 Millionen USD erwirtschaften. So konnten User ihre Token nicht mehr verkaufen und auf ihr Geld zugreifen.

SQUID zeigt Probleme von dezentralen Tauschbörsen auf

Der Betrug wirft auch Licht auf ein Problem von dezentralen Tauschbörsen, über diese sich Anleger direkt mit dem Entwickler der Währung verbinden. „Heutzutage können Coins auf dezentralisierten Tauschbörsen gelistet werden, am selben Tag, an dem sie entworfen wurden, ohne Regulierung oder Sorgfalt“, äußerte sich Jinnan Ouyang vom Unternehmen Openmining gegenüber dem BBC. „Sie könnten also Coins ohne irgendeine Agenda kaufen.“

Anleger sollten entsprechend nur renommierte Bitcoin Apps verwenden.

Bild von PIRO4D auf Pixabay

 

 

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