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Ansicht der Kritiker: Mögen die Grünen Bitcoin nicht?

In einer Expert-Podcastfolge von BTC-ECHO teilte der EU- und Grüne-Politiker Rasmus Andresen seine Ansicht zum Thema Bitcoin. Innerhalb der MiCA-Verordnung votierte er für das de facto Bitcoin-Verbot. Unter anderem sprach er über den Energieverbrauch von Bitcoin-Mining und welchen Plan die Partei als nächstes verfolgt. Deutlich wird aber, dass er einigen kritischen Nachfragen ausweicht.

Uns stört erstmal gar nichts an Bitcoin

Da das Bitcoin-Mining bekanntermaßen enorm viel Energie verbraucht, ist es wenig verwunderlich, dass gerade die Fraktion der Grünen gegen die Kryptowährung ist. Auf die Frage, was die „Grünen so sehr an Bitcoin störe“ verwies Andresen auf größere Zusammenhänge: „Uns stört erstmal gar nichts an Bitcoin, aber wir finden, dass es ein paar Fragestellungen gibt, die auch auf Regulierungsebene durch die Politik geklärt werden müssen.“

Auch in Bezug auf das vorerst abgewendete Bitcoin-Verbot gab er keine klare Antwort: „Das ist genau eines der Beispiele dafür, dass wir als Politiker:innen, die sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen, auch besprechen müssen, welche Effekte Kryptowährungen haben. Wie sind die Auswirkungen von Technologien auf die Umwelt? Das ist ja nicht nur ein Thema, das uns sehr stark beschäftigt in Bezug auf den Kryptobereich, sondern das ist insgesamt ein großes Thema in der Politik. Auch Fragen wie die Energieeffizienz müssen die Politik beschäftigen.“

Frage der Effizienz: Förderung von grünem Mining?

Reagierend auf die Aussage des Politikers, zielte die nächste Frage auf ebenjene Stromdebatte ab. Konkret wäre der Stromverbrauch kein Problem, wenn die Energie aus erneuerbaren Quellen stammen würde. „Sollte die EU nicht einfach grünes Mining fördern?“, fragte David Scheider.

„Wir beschäftigen uns sehr intensiv mit den Folgen der Energiepolitik. Gerade durch den Ukraine-Konflikt ist das Thema abermals größer geworden. […] Wir sind ja in einer so dramatischen Lage, dass wir aktuell nicht einmal mehr die Grundversorgung gewährleisten können. Deshalb muss man aktuell auf alles achten und kann eben nicht einen Bereich ausblenden“, so der Kritiker.

 

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