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Wasserstoff-Hype 2.0? grüner Wasserstoff wegen Ukrainekrieg bereits jetzt wettbewerbsfähig

Zum allerersten Mal ist grüner Wasserstoff aus regenerativen Energien günstiger als Wasserstoff aus Erdgas. Experten erwarteten eigentlich, dass dies erst in einigen Jahren der Fall sein wird, doch der Ukraine-Krieg beschleunigte den Wandel massiv.

Gemäß dem „Handelsblatt“ sei erst in 5 bis 10 Jahren mit einem derartigen Durchbruch gerechnet worden. Die aktuelle Entwicklung könnte „den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft damit deutlich beschleunigen„, so die Annahme.

Nach Berechnungen von Bloomberg (Abteilung BNEF) ist grüner Wasserstoff in Teilen Europas, dem Mittleren Osten sowie Afrika bereits jetzt günstiger als fossiler Wasserstoff aus Erdgas. Hauptgrund: die im Angesicht der Invasion enorm angestiegenen Gaspreise.

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Für zahlreiche Konzerne könnte es sich nun umso mehr lohnen, auf grünen Wasserstoff umzusteigen. Marktbeobachter sehen einen besonders großen Bedarf in den Bereichen Industrie, Schiffsverkehr sowie Luftfahrt.

Wasserstoff Aktien landen wieder häufiger in Depots

Zahlreiche Analysten sprechen bereits von einer Renaissance des Wasserstoff-Trends an der Börse – so beispielsweise „Der Aktionär“ in einem unlängst erschienenen Beitrag. Demnach sind Wasserstoff Aktien wieder gefragt. Noch allerdings notieren viele der entsprechenden Wertpapiere deutlich unterhalb der Allzeit-Hochs.

Beispiel Nel ASA: binnen der letzten 12 Monate verringerte sich der Aktienkurs zwar um 37,4 Prozent. Allerdings ist es womöglich nur noch eine Frage der Zeit, ehe eine Trendumkehr eingeleitet wird. Die Chancen dafür scheinen zumindest nicht schlecht zu sein.

 

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