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Russische Zentralbank plant schärferes Krypto-Verbot

Die russische Zentralbank fordert ein gänzliches Verbot für Kryptowährung im gesamten russischen Staatsgebiet. Dies verkündete die Bank in einem Bericht, der am vergangenen Donnerstag, 20. Januar, veröffentlicht wurde. Von dem Verbot sei sowohl die generelle Verwendung als auch die Herstellung, beziehungsweise die Fertigstellung von Kryptowährungen betroffen.

Verbot schon länger geplant

Die Bank Rossi, hege bereits seit längerem Pläne, das Verbot zu fordern, so in dem Bericht. Grund dafür sei eine potenzielle Gefahr für die finanzielle Stabilität des Landes, sowie für einen souveränen Umgang mit der Geldpolitik Russlands. Kryptowährungen wie Bitcoin seien zu unbeständig, um als offizielle Währung akzeptiert zu werden. Hinzu komme, dass digitale Währungen hauptsächlich für illegale Angelegenheiten verwendet werden würden. Dies wäre allerdings nur ein weiterer Grund, weswegen die Zentralbank eine Beschränkung in Erwägung zieht.

Derzeit gilt bereits ein Verbot für die Bezahlung mit Kryptowährungen oder Bitcoin Apps. Dies soll nun auf den generellen Zahlungsverkehr auf russischem Staatsgebiet ausgeweitet werden.

Eigene Digitalwährung als Alternative

Als Alternative für Bitcoin und Co. schlägt die russische Zentralbank eine digitale Währung der eigenen Institution vor. Wie die Politik und allen voran Präsident Wladimir Putin auf diesen Vorschlag reagieren werden, bleibt abzuwarten. In der Vergangenheit äußerte sich das russische Staatsoberhaupt unentschlossen.

Seit 2018, habe sich die Anzahl der Länder, die ein Krypto-Verbot aussprachen, mehr als verdoppelt. Hierzu gehören nicht nur China, Ägypten, Marokko und der Irak, sondern auch Bolivien, Algerien und viele weitere. Mittlerweile hätten sich über fünfzig Nationen dazu entschlossen, Kryptowährungen als offizielles Zahlungsmittel innerhalb der Staatsgrenzen zu verbieten.

Bild von WikiImages auf Pixabay 

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