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„NFTs völlig verpasst“: Ethereum-Gründer Buterin räumt Fehleinschätzungen ein

Das Wort Hype lässt sich hervorragend auf die Branche der Kryptowährungen übertragen. Aktuell sind hiervon wohl in erster Linie die Metaverse Token und NFTs betroffen. Immer wieder kam es in der Geschichte der digitalen Währungen zu entsprechenden Voraussagen und Prognosen, die sich im Nachhinein jedoch als gänzlich falsch erwiesen. Auch Ethereum-Schaffer Vitalik Buterin ist hiervor nicht gefeit. Selbstironisch zieht er über Twitter einen Rückblick, über eigene Einschätzungen aus dem Jahr 2015.

Buterin fordert seine Follower auf, über ihn zu lachen

Damals ging er davon aus, dass wesentliche Elemente des Ethereum 2.0 Updates bereits 2016 eingeführt würden. Nun lud er seine Follower dazu ein, über diese Ethereum Prognosen zu lachen. Sie seien  „ehrlicherweise […] völlig falsch“ gewesen. Erst in diesem Jahr sollen die damals angekündigten Änderungen hin zum Proof of Stake Konsens und Sharding tatsächlich kommen.

Den Grund für seine falschen Ansichten sieht Buterin in einer krassen Unterschätzung der Komplexität der Blockchain-Entwicklung. Seinerzeit waren Ideen zur Entwicklung zwölfdimensionaler Hypercubes aus heutiger Sicht völlig utopisch, da der Aufwand kaum zu bewerkstelligen wäre. Die Konzentration läge heute vielmehr auf einer simplen Struktur. „Sowohl die Einfachheit des endgültigen Designs als auch die Einfachheit des Weges, um dorthin zu gelangen“ stünden im Vordergrund, so die Ethereum-Legende.

DeFi vorausgesagt und NFTs völlig verpasst

Auch, wenn einige Prognosen falsch gewesen sind, so betont der Krypto-Enthusiasten auch, dass er andere Dinge sehr wohl korrekt vorhergesehen hätte. Hierzu zählt er die DeFi-Entwicklung. Die angesprochenen Non fungiblen Token hatte er jedoch gar nicht auf dem Schirm: „und natürlich habe ich NFTs komplett verpasst“.

Bild von congerdesign auf Pixabay 

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