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Nach Ethereum Merge: Jetzt strebt auch Bitcoin mehr Nachhaltigkeit an

Die weltweit größte Kryptowährung, der Bitcoin, verbraucht in einem Jahr rund 73 Terawattstunden. Das ist mehr als die ganze Schweiz innerhalb desselben Zeitraums benötigt. Deshalb schlagen Ökonomen und Klimaaktivisten schon lange Alarm und fordern die Entwickler auf, sich von dem stromfressenden Proof-of-Work-Verfahren zu verabschieden.

Bitcoin-Mining bald mit „klimafreundlichem“ Gas

Finanzen.net berichtete nun darüber, dass Bitcoin-Miner mithilfe von Methan-Verbrennung bis zum Jahr 2024 die Null-Emmisionsgrenze erreichen wollen. Bisher stammt ein großer Teil der verwendeten Energie für das Bitcoin-Mining aus fossiler Energiegewinnung, das änderte sich in den letzten Jahren jedoch nach und nach. Im letzten Jahr lag die CO₂-neutrale Bitcoin-Herstellung noch bei 41 %, für das kommende Jahr wird ein Wert von 72 % angestrebt.

Gas könnte bald also eine wichtige Rolle in der nachhaltigeren Bitcoin-Herstellung werden. Bitcoin-Miner könnten sich dies zunutze machen und ihre Rechner in der Nähe der Turbinen anschließen und somit über die Gas-Verbrennungen laufen. Da Bitcoin nicht plant auf das deutlich stromsparendere Verfahren umzusteigen, wollen die ersten Miner nun diesen Weg der Nachhaltigkeit gehen und so einen großen Teil zur Kostenreduzierung und Umweltfreundlichkeit beitragen.

Ethereum reduzierte Energieverbrauch um 99,95 %

Ob Proof of Work damit wirklich umweltfreundlicher wird, ist einmal dahingestellt. Schließlich muss der Mehrbedarf an Energie so oder so gedeckt werden.

Der Konkurrent Ethereum stellte erst vor wenigen Tagen das Mining auf Proof-of-Stake um und reduzierte den Energieverbrauch so um 99,95 %. Nicht nur der ETH-Kurs, sondern auch der BTC-Kurs sanken am Tag der Umstellung stark. Der Wert fiel von über 20.000 auf rund 19.600 USD. Dies hatte aber wohl weniger mit dem Merge von Ethereum als mit neuerlichen Zinseerhöhungen der FED zu tun.

 

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