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Mangelhafter Glasfaser-Ausbau katapultiert Streaming-CO2-Fußabdruck in die Höhe

Der Glasfaser-Ausbau in Deutschland läuft nach wie vor schleppend. Gemäß Daten der „OECD“ beträgt der Anteil der Glasfaseranschlüsse in der Bundesrepublik lediglich 4,7 Prozent. Zum Vergleich: in Südkorea sind es 83 Prozent, in Spanien knapp 70 Prozent. Dies ist nicht nur für die Endverbraucher ein Problem, sondern führt auch zu einer negativen Klimabilanz.

Streaming-Angebote von Netflix, Amazon Prime & Co. erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Gemäß einer Studie im Auftrag von „YouGov“ haben 44 Prozent der Deutschen ein Streaming-Abo. Die Pandemie verstärkte den ohnehin schon in Gang gesetzten Trend.

Nachhaltigkeitsproblem

Wie aus einer Erhebung des Umweltbundesamtes hervorgeht, hängt die Klimaverträglichkeit von Streaming-Angeboten maßgeblich davon ab, mit welcher Technik die Daten zu den Nutzern übertragen werden. Besonders wenig CO2 entsteht bei der Übertragung per Glasfaser, doch gerade in dieser Hinsicht scheint Deutschland ein Entwicklungsland zu sein. Während bei Glasfaser 2 Gramm CO2 je Videostreaming-Stunde in HD-Qualität anfallen, sind es bei UMTS (3G) 90 Gramm.

Bild von Joseph Mucira auf Pixabay

 

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