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IOTA-Spitze: „Generell ist der Cryptobereich stark Pay-to-Play geprägt, um Tokenpreise z.B. durch Influencer nach oben zu treiben“

Die Welt der Kryptowährungen ist stark Pay-to-Play geprägt, Tokenpreise werden unter anderem von Influencern nach oben getrieben. Dies äußerte Holger Köther, seines Zeichens Director of Partner Management bei der IOTA Foundation, in einem Interview, in welchem er dem „Star Finanz Blog“ Rede und Antwort stand. Wir haben wichtige Kernaussagen kurz und knapp zusammengefasst, das vollständige Interview lässt sich hier einsehen.

Besonders auffällig sei das Prinzip des Pay-to-Play im Fall Dogecoin gewesen, als Tesla-Gründer Elon Musk den Kurs mit wenigen Tweets zum Explodieren brachte – eine Kryptowährung wohlgemerkt, „an der seit Jahren keine Entwicklungen stattfanden„, so Köther. Die IOTA-Stiftung wiederum habe sich immer von Pay-to-Play distanziert – ein derartiges Agieren würde sogar der Stiftungs-Ordnung widersprechen.

IOTA-Anwendungen

Im Gegenzug setzt IOTA auf die Industrie – und von dieser Seite aus gebe es ein „enormes Interesse„, worüber sich die Stiftung sehr freue.

Weiterer wichtiger Gesprächsgegenstand des Interviews ist das Thema Nachhaltigkeit. Hier punkte IOTA in hohem Ausmaß, wie Köther betont. Der Energieverbrauch der Technologie sei weiter gesenkt worden: „Für den gleichen Stromverbrauch einer Bitcoin Transaktion sind über 600 Millionen IOTA Transaktionen möglich. Zu weiterhin null Gebühren„.

Hinsichtlich der Zukunft gibt sich Köther optimistisch, nicht zuletzt aufgrund des ökologischen Fußabdrucks: „IOTA selbst ist eine sehr grüne Technologie, was ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium für Organisationen wird„.

IOTA Kursentwicklung im Überblick

Aller positiven Entwicklungen, Meldungen und Einschätzungen zum Trotz: in puncto Kursentwicklung konnte IOTA zuletzt nicht überzeugen, und von etwaigen positiven IOTA Prognosen notiert der Kurs noch weit entfernt. Nach Daten von „Coingecko“ landet die Kryptowährung bei einem Marktkapitalisierungs-Ranking dieser Tage auf dem Platz 51. Ungeachtet des Potenzials scheint der Funke noch nicht auf die Masse der Anleger übergesprungen zu sein – doch noch bleibt Zeit.

Bildnachweis: phive2015

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