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Impfstoff in Sicht: Deutschlands Unternehmer und Topmanager stocken Depot auf

Vorstände und Aufsichtsräte deutscher Unternehmen tätigen zahlreiche Insiderkäufe. Nach Olaf Stotz, seines Zeichens Professor an der Privatuniversität Frankfurt School of Finance & Management, sei inzwischen Hoffnung auf einen Impfstoff in die Vorstandsetagen eingezogen. Dies berichtete das „Handelsblatt„.

Stotz wertet dies als ein positives Signal. Normalerweise würden Führungskräfte antizyklisch handeln, so seine Ausführungen. Demnach nehmen Insider bei steigenden Kursen häufig Gewinne mit. Dies sei nun anders – die Manager stocken ihre Bestände sogar auf.

Der DAX legte im November 15 Prozent zu. Nie wurden in einem November höhere Zugewinne erzielt.

Umschwung bei Stay-at-home-Aktien

Die Insider verkaufen trotz einem generellen zyklischen Trend dieser Tage überdurchschnittlich häufig Aktientitel, die zu den Coronagewinnern zählen. Hierzu zählen die Deutsche Post, Delivery Hero und auch Zalando. Im Gegenzug erhöhen die Führungskräfte ihre Beteiligungen bei Unternehmen wie Bayer, Munich Re und Schaeffler.

In Großbritannien soll schon ab kommender Woche mit den Covid19-Impfungen begonnen werden. Die zentrale Europäische Arzneimittel-Agentur EMA lässt sich indes mehr Zeit mit der Zulassung des Impfstoffes. Hier soll bis zum 29. Dezember eine Entscheidung gefällt werden. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet mit Impfungen zum Jahreswechsel.

Inwiefern sich der Impfbeginn auf das Börsenparkett auswirken wird, scheint indes noch ungewiss. Ein Blick auf das Insiderbarometer macht jedoch deutlich, dass Führungskräfte weitere Kursgewinne erwarten.

Bild von PixxlTeufel auf Pixabay

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