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Google-Suchvolumen für „Kunst kaufen“ steigt während Pandemie um 233 % auf Rekordhoch, Branche profitiert von Onlinetrend

Der Google-Trend-Score für das Suchbegriffspaar „Kunst kaufen“ notiert derzeit auf dem größtmöglichen Wert von einhundert. Der Score gibt das relative Suchvolumen an. Nie suchten mehr Menschen nach den genannten Begriffen. Dies geht aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervor. Wie die Erhebung aufzeigt, profitiert die Branche von dem größer werdenden Anteil an Onlinekäufern. 

Insgesamt zeigen immer mehr Deutsche ein Interesse an der Kunst- und Kulturszene. Aktuell geben rund 7,23 Prozent der Deutschen an, sich besonders hierfür zu interessieren. Im Jahr 2016 waren es noch 6,51 Prozent. Allerdings ist der deutsche Kunstmarkt vergleichsweise klein, wie ein internationaler Vergleich zutage führt.

Die USA dominieren mit einem Marktanteil von 44 Prozent am weltweiten Kunstmarkt. An zweiter Stelle befindet sich Großbritannien (21 Prozent), gefolgt von China (19 Prozent). Auf Deutschland fällt lediglich ein Prozent.

Indes zeigt die Infografik, dass es innerhalb der Bundesrepublik ein großes Gefälle gibt. Gibt es in München 9,75 Galerien, Auktionshäuser oder Kunsthändler 100.000 Einwohner, sind es in Hamburg lediglich 2,05 je besagter Einwohnerzahl.

Online Kunst kaufen

Im vergangenen Jahr wurden auf dem weltweiten Online-Kunstmarkt 4,82 Milliarden US-Dollar erzielt. Im Jahr 2013 waren es lediglich 1,51 Milliarden Dollar. Der Anstieg schlägt mit 219 Prozent zu Buche.

Auch bei den traditionellen Auktionshäusern steigen die Online-Umsätze. Dieser stieg bei Christie’s binnen eines Jahres von 250 auf 270 Millionen US-Dollar, bei Sotheby’s wiederum von 200 auf 250 Millionen Dollar.

 

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