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Ethereum-Gründer überdenkt seine Werte und überrascht Community: ETH Kurs verliert 11 %

In einer Tweet-Reihe vom Dienstag stellt Ethereum-Gründer Vitalik Buterin seine Gedanken zu dem sogenannten Blockchain-Trilemma dar. In einem Trilemma können nur mindestens zwei von drei Bausteinen erreicht werden – im Kryptospace sind das Dezentralität, Sicherheit und Skalierbarkeit. In der Bitcoin-Community werden Dezentralität und Sicherheit auf Kosten der Skalierbarkeit genutzt, bei Ethereum stehe Letzteres im Vordergrund.

Vitalik wünscht sich Bitcoin-ähnliches System

„Der Widerspruch zwischen meinem Wunsch, Ethereum zu einem eher Bitcoin-ähnlichen System zu machen, das langfristige Stabilität betont, auch kulturell, und meiner Erkenntnis, dass der Weg dorthin eine Menge aktiver, koordinierter kurzfristiger Veränderungen erfordert“, schreibt er im Laufe des Threads.

Die Experten von blocktrainer.de erklären die Tweets Schritt für Schritt. Demnach spielt der 28. Jährige auf den „fehlenden Überlebensmechanismus“ an, den Ethereum im Vergleich zu Bitcoin nicht hatte.

Mit dem Guten gegen das Böse

Am Ende fasst Vitalik seine Wünsche zusammen, denn er möchte zugleich „eine positive Vermittlerigur“ sein, die „jedermanns Freund ist“, aber auch in Zeiten des „wahren Bösen, mit dem Guten dagegen stehen.“

Das „Böse“ könnte den Interpretationen zufolge für die „toxischen“ Bitcoiner stehen, die Altcoins, alternative Coins zur ersten Kryptowährung, komplett ablehnen. Welche Kryptowährungen ihr Potenzial zeigen können, bleibt letztlich abzuwarten – Bitcoin konnte aber bereits mit der Adoption in einigen Ländern vorlegen.

Ethereum Kurs weiter mit Talfahrt

Auch heute geht es für den ETH Kurs bergab. Die vergangenen 24 Stunden allein verlor die zweitgrößte Kryptowährung deutliche 6 %. Der Wochenrückblick zeigt sich noch düsterer. Hier steht ein Minus von über 11 % zu Buche. Das Chartbild zeigt sich momentan alles andere als freundlich und größere Unterstützungszonen sind Mangelware. Anleger sollten auf einen deutlichen Boden warten, bevor sie den Neueinstieg wagen.

Bild von Bastian Riccardi auf Pixabay 

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