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Erste Hochzeit im Metaversum – rechtliche Anerkennung umstritten

Ein US-Paar aus Phoenix hat am Wochenende im Metaversum von Decentraland geheiratet. Noch nie zuvor hat sich ein Brautpaar in einem Metaversum das Jawort gegeben. Etwa 2.000 Avatare verfolgten die Hochzeitsfeier, für die rechtliche Eheschließung war die RoseLaw Group verantwortlich.

Zwar beteuert die RoseLaw Group die Rechtmäßigkeit der Hochzeit. Allerdings sind sich längst nicht alle Rechtsexperten einig. Gemäß den American Marriage Ministries müssen Menschen bei einer legalen Hochzeitszeremonie in der Realität erscheinen, und nicht als digitales Abbild, wie das Branchenmagazin cointelegraph weiß.

Nichtsdestotrotz könnte der Fall aufzeigen, wo die Reise hingeht. Der Hype rund ums Metaverse reißt nicht ab. Einerseits. Andererseits hat die Hochzeit auch Schwachstellen aufgezeigt.

So hatte Decentraland Mühe, die Anzahl der anwesenden virtuellen Gäste zu bewältigen. Je nachdem, auf welchen Servern die Teilnehmer waren, trug die Braut anstatt einem Brautkleid teilweise auch einen Kapuzenpulli, oder war erst gar nicht anwesend.

Die RoseLaw Group jedenfalls gibt sich zuversichtlich: „Wir glauben, dass das Metaversum in Zukunft wirklich dezentralisiert und fast vollständig auf der Blockchain existieren wird. In Zukunft wird eine Ehe Metaversum nicht in der realen Welt eingetragen werden müssen„, so ein Statement.

Und in der Tat spricht einiges dafür, dass es in diese Richtung gehen könnte. Allerdings ist es keineswegs ausgemacht. Einige werden sich daran erinnern, dass sich jene Träume beim im Jahr 2009 gegründeten Spiel Second Life nicht erfüllt haben.

So oder so: spekulative Anleger könnten von jenem Trend weiterhin profitieren – beispielsweise, indem sie in entsprechende Kryptowährungen investieren. Wie ihr The Sandbox kaufen oder in besagtes Decentraland investieren könnt, das erfahrt ihr, indem ihr auf die entsprechenden Links klickt.

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