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El Salvador riskiert Kredite in Milliardenhöhe wegen Bitcoin: „wir sparen 400 Millionen US-Dollar mit Kryptowährungen“

Alejandro Zelaya, Finanzminister von El Salvador, weist in einem Interview die Forderungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurück und bekräftigt seine Ausrichtung am Bitcoin.

El Salvador zeigt sich unbeeindruckt

Der IWF hatte im Januar von El Salvador gefordert, den Bitcoin als Staatswährung aufzugeben. Dies veranlasste Zelaya offenbar nun zu einem Gespräch mit dem TV-Sender Canal 21, in dem er bekräftigt, dass der Staat auch weiterhin Bitcoin offiziell akzeptieren zu wollen.

Demnach wolle man sich nicht intensiver mit den Forderungen einer internationalen Organisation auseinandersetzen und die Souveränität des Landes betonen. Mithilfe der digitalen Währung spare der Staat schließlich 400 Millionen US-Dollar an internationalen Komissionen, so Zelaya.

Allerdings räumte der Finanzminister ein, dass die Hinweise des IWF zur Schuldensituation El Salvadors logisch seien. Schließlich wären die Differenzen im Haushalt nicht mit der nötigen Konsequenz angegangen worden.

Kredite in Milliardenhöhe in Gefahr?

Ob dem Staat in Zentralamerika eine Konfrontation mit dem IWF am Ende zuträglich ist, darf angezweifelt werden, schließlich bemüht sich die Nation aktuell um neue Kredite in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar bei der internationalen Gemeinschaft. Der Währungsfonds wies jedoch darauf hin, dass die schwankenden Preise der Kryptowährung ein Risiko für den Staatshaushalt darstellen würde.

Darunter leide die Kreditfähigkeit El Salvadors. 150 Millionen US-Dollar hat die Regierung für einen Krypto-Treuhandfonds bereitgestellt. Nach Auffassung des IWF sollen diese zurück in die Staatskasse fließen, um die maroden Finanzen anderweitig in den Griff zu bekommen.

Bild von Evgeniya Litovchenko auf Pixabay 

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