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Bitcoin Allzeit-Hoch in der Türkei: Bürger flüchten in BTC, weil Lira massiv an Wert verliert

Die Türkische Lira ist heute massiv eingestürzt, gegenüber dem US-Dollar um bis zu 18 Prozent. Für einen Bitcoin müssen Anleger nun etwa 720.000 Lira ausgeben, wie Sven Wagenknecht von BTC-ECHO weiß. Hierbei handle es sich um das Allzeit-Hoch.

Innerhalb der letzten 3 Monate hat sich der Außenwert der Türkischen Lira gegenüber dem Euro sowie dem US-Dollar sogar halbiert. Die Zeichen stehen auf Alarm.

Staatschef Erdogan zeigt sich unterdessen mitnichten begeistert von der Affinität seiner Bevölkerung gegenüber Kryptowährungen. Vielmehr sieht er die Türkei im Krieg mit den digitalen Devisen. Befürchtet werden unter anderem weitere Mittelabflüsse, so mit dem Thema vertraute Branchenexperten.

Bitcoin in der Krise

So bestätigt sich abermals, dass sich Bitcoin nicht in der Krise befindet, im Gegenzug jedoch in Krisen sein Potenzial entfaltet – zumindest bis dato. Gleichzeitig gilt es als gut möglich, dass sich der Bitcoin eines Tages konträr verhält, und womöglich sogar Markterschütterungen mit erheblichen Auswirkungen aussendet. Sicher ist: Gold als Krisenanker blickt auf eine deutlich längere Historie zurück, konnte zuletzt jedoch nur mäßig überzeugen.

Die Causa Türkei bleibt spannend. Noch ist schwer abzuschätzen, ob es der Notenbank gelingt, gegen den Verfall der Währung entgegenzuwirken. Die Tatsache, dass immer mehr jener Bürger Bitcoin kaufen, spricht allerdings für eine tiefgreifende Skepsis der Besitzenden.

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