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Bekommt MetaMask mit „Brave“ Konkurrenz?

MetaMask ist bisher das mit Abstand weit verbreitetste DeFi-Wallet. Doch ein neu eingeführtes Produkt des Unternehmens Brave könnte dem Marktführer in der Zukunft gefährlich werden.

Mehr Sicherheit vor Betrügern

Mit dem Launch des Brave Wallet wollen die Entwickler eine digitale Geldbörse anbieten, bei dem die Sicherheit im Fokus steht. Durch das Integrieren in einen Webbrowser, im Gegensatz zur Browser-Erweiterung à la MetaMask, versprechen die Hersteller geringere Gefahr von Phishing- und Betrugsversuchen.

Damit scheint das Unternehmen einen wichtigen Punkt anzusprechen. Braves CEO, Brian Bondy, erklärt gegenüber cointelegraph: „Eines der größten Probleme mit Erweiterungen ist, dass es für Kriminelle sehr einfach ist, gefälschte Erweiterungen zu erstellen, die vorgeben, eine gute Wallet-Erweiterung zu sein – solche Spoofing-Angriffe sind recht häufig.“

Außerdem verspricht die Website bessere Funktionalität. Da Erweiterungen die Surfgeschwindigkeit verringern, kann der integrierte Wallet sowohl CPU-, als auch Festplattenleistung auf dem Computer reduzieren und so eine flüssige Funktionalität sichern.

Brave will es besser machen

Die Transaktionen wird Brave über Wyre abwickeln. Wie die Homepage berichtete, sollen auch NFTs gespeichert werden können. Laut Website soll der Wallet alle Ethereum-basierten Netzwerke unterstützen, also auch zum Beispiel Avalanche oder Polygon.

Und die offene Einstellung der Entwickler von Brave zeigt sich auch in dem Open-Source Konzept des Wallets. So können Entwickler auf den Quellcode zugreifen und Verbesserungen oder Änderungen vornehmen. Dies ist bisher bei MetaMask nicht möglich.

Ein weiterer Unterschied ist, dass der Basic Attention Token (BAT), der von einer Vielzahl von Treueprogrammen ausgeschüttet wird, im Bitcoin Wallet gespeichert werden kann. Die neue Version des Brave Webbrowser mit dem integrierten Wallet steht schon jetzt auf der Website zur Verfügung.

 

Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

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