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Die Dominanz von Markus Söder in 5 Infografiken – Von Mehrheit der Bevölkerung und Union getragen

Das Duell um den Kanzlerkandidaten der Union erhitzt die Gemüter und sorgt für kontroverse Diskussionen. Während das Vorpreschen von Markus Söder mitunter kritisiert wird, gibt es hinsichtlich des Stimmungsbildes viel Klarheit. Wie aus einem neuen Handelskontor-Beitrag hervorgeht, könnte das Gefälle kaum größer sein.

54 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger halten Markus Söder für einen guten Kanzlerkandidaten, wohingegen lediglich 19 Prozent hinter Armin Laschet stehen. Dies zeigen aktuelle Daten des ARD-Deutschlandtrends.

Noch verheerender fällt das Ergebnis für den amtierenden Bundesvorsitzenden der CDU indes bei einer Civey-Erhebung im Auftrag des Nachrichtenportals Spiegel Online aus. Dort gaben lediglich 15 Prozent der Befragten an, Armin Laschet für einen geeigneten Kanzlerkandidaten zu halten. Besonders prekär: unter jenen Bürgern mit Wahlabsicht CDU/CSU sind es lediglich 11 Prozent.

Unterstützer von Armin Laschet argumentieren häufig damit, dass sich die Beliebtheitswerte in der Bevölkerung rasch verändern können. Unterdessen zeigt die Infografik, dass Markus Söder auch innerhalb der Union mehr Zuspruch erfährt als sein Widersacher. Knapp Zwei Drittel der Wortmeldungen der Unionsabgeordneten am Dienstagabend kamen Markus Söder zugute.

Besonders auffällig ist unterdessen der Umstand, dass Markus Söder allen voran auch aus dem Norden viel Sympathien entgegengebracht werden. So sprachen sich während der Fraktionssitzung insgesamt 9 Abgeordnete aus Schleswig-Holstein für Markus Söder aus, während lediglich einer das Wort für Armin Laschet ergriff.

Auch bei einem genaueren Blick scheinen die Deutschen dem bayerischen Kandidaten deutlich mehr zuzutrauen. Hinsichtlich attestierter Führungsstärke, Dynamik, Vertrauenswürdigkeit und Problemlösungsfähigkeit liegt Markus Söder weit vorn.

„Das Narrativ von Markus Söder dem Querulanten, welcher Zwist in die Union bringt, ist dieser Tage weit verbreitet“, so Handelskontor-Herausgeber und Politikwissenschaftler Raphael Lulay. „Doch womöglich ist es Armin Laschet, der es versäumt hat, das Zepter rechtzeitig dem deutlich aussichtsreicheren Kanzlerkandidaten zu überlassen“.

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