Mit dem NFT Marketplace hat IOTA seinen ersten Marktplatz für Non-fungible Token in den Testbetrieb geschickt. Dies teilte die gleichnamige Stiftung mit Sitz in Berlin am 12. Juli mit. Bislang ist Ethereum in diesem Bereich noch tonangebend, allerdings treibt die hohe Netzwerkauslastung die Kosten für einzelne Smart-Contract-Anwendungen mitunter enorm in die Höhe.
Die IOTA-Stiftung wiederum will mit dem Verzicht von Gebühren die Eintrittsschwelle für neue Nutzer erheblich senken. Vollkommen zum Nulltarif soll es jedoch auch hier nicht gehen. „Transaktionen sind immer gebührenfrei im IOTA-Netzwerk, sodass diese Barriere bereits weg ist […] Lediglich die Provisionen für den IOTA NFT-Marktplatz bleibt, da die Infrastruktur in irgendeiner Form mit Strom versorgt werden muss„. Alles in allem sei die NFT-Lösung aus dem Hause IOTA „deutlich günstiger als jede andere bestehende Lösung„.
Bis dato scheint es jedoch noch einige Fragezeichen zu geben. Die Stiftung erklärte, dass es sich bei der Testversion um eine zentralisierte Übergangslösung handelt. Die Gelder werden in einer sogenannten Custodial Wallet gehalten, der Marktplatz lässt sich bereits jetzt unter folgendem Link testen.
NFT ist die Abkürzung für Non-fungible Token, zu Deutsch: nicht austauschbarer Token. Ein solcher Token ist die digitalisierte Form eines Vermögenswertes. Ob und inwiefern die Kryptowährung IOTA von diesem Trend wird profitieren können, das scheint bis dato noch ungewiss zu sein.
Bild von A M Hasan Nasim auf Pixabay
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