Der Bitcoin-Kurs fiel am Freitagvormittag unter die 20.000 US-Dollar-Marke, aktuell liegt er bei etwa 19.900 US-Dollar. Im 24-Stunden-Rückblick steht ein Minus von 8 Prozent. Branchenbeobachter führen mehrere Gründe für die Performance der Kryptowährung an.
Eine signifikante Rolle soll die Einstellung der Geschäftstätigkeit der Krypto-Bank „Silvergate“ sein. Am 8. März kündigte sie via Pressemitteilung an, die Silvergate Bank zu liquidieren und den Betrieb einzustellen. Dies, so die Argumentation, sei „angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Branche und bei den Behörden der beste Weg„. Nachdem die Bank in finanzielle Schieflage geraten war, kündigten immer mehr große Krypto-Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit ihr auf.
Ein weiterer Faktor, der für den Ausverkauf auf dem Krypto-Markt gesorgt hat, sind die Pläne der US-Regierung hinsichtlich einer Verdopplung der Kapitalertragssteuer. Für Ungemach sorgt darüber hinaus das Gerücht, dass die Vereinigten Staaten dabei sind, 49.000 BTCs zu liquidieren – es soll sich um beschlagnahmte Bitcoins vom ehemaligen Darknet-Handelsplatz „Silk Road“ handeln.
Ungeachtet des deutlichen Rückgangs bleibt festzuhalten, dass das Jahr 2023 noch kein schlechtes für Krypto-Anleger war. Am 1. Januar notierte der Bitcoin Kurs bei zwischenzeitlich 16.552 US-Dollar.
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