Infografiken

Deutsche Kryptowährung IOTA, Short-Squeeze-Kandidat: Handelsvolumen steigt binnen weniger Tage um 1.675 %

Vom 31. August auf den 2. September erhöhte sich das Handelsvolumen der IoT-Währung IOTA um 1.675 Prozent. Auch an den Folgetagen lag dieses deutlich über dem Durchschnitt. Wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht, führen dies zahlreiche Marktteilnehmer, darunter die Reddit-Community, auf einen Short-Squeeze zurück, dessen wahres Ausmaß sich noch entfalten könnte.

Bei IOTA kommt nicht die klassische Blockchain, sondern der Tangle zum Einsatz. Dies führt nach Einschätzung einiger nicht nur zu einer besseren Skalierbarkeit und höheren Geschwindigkeit, sondern ist auch deutlich nachhaltiger als Bitcoin & Co. Nichtsdestotrotz: in den letzten Wochen und Monaten rutschte IOTA bei der Rangliste nach Marktkapitalisierung merklich ab.

Die Trendumkehr könnte nun unterdessen eingeleitet sein. Im Wochen-Rückblick stieg der IOTA Preis um 75,2 Prozent, im selben Zeitraum legte Bitcoin lediglich 3 Prozent zu, bei Ethereum schlägt der Zugewinn mit 21 Prozent zu Buche. Im Reddit-Unterforum SatoshiStreetBets diskutieren zahlreiche Anleger über einen IOTA-Short-Squeeze, dessen Anfang die jüngste Kursrallye ausgelößt haben könnte. Noch seien allerdings lediglich ein Drittel der Short-Positionen geschlossen worden, der fulminante Squeeze könnte folglich noch bevorstehen, so das Narrativ.

IOTA News nach Ländern

Das Projekt der IOTA-Stiftung mit Sitz in Berlin erfreut sich insbesondere in Deutschland großer Beliebtheit. Dies zeigt beispielsweise ein Blick auf die publizierten IOTA-Berichte nach Ländern. 29 Prozent dieser fallen auf den deutschen Raum, wie die Infografik aufzeigt. An zweiter Stelle stehen die Vereinigten Staaten von Amerika mit einem Anteil von knapp 17 Prozent.

IOTA Kaufen

Anders sieht es bei den Patenten mit Verweis auf IOTA aus. Etwa 36 Prozent der gewerblichen Schutzrechte mit IOTA-Bezug stammen aus den USA, rund 33 Prozent hingegen aus der Bundesrepublik.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Raphael Lulay

Politikwissenschaftler, Journalist & Finanzmarktbeobachter u.a. tätig für European Scientist, Block-Builders, zudem Handelskontor-Herausgeber. E-Mail: Kontakt@Raphael-Lulay.de

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